Gesprächstherapie in Linz

Was ist Gesprächstherapie?

Die personzentrierte Psychotherapie heißt auch Gesprächstherapie.  Hierbei stütze ich mich als Psychotherapeut im Raum Linz in meiner Haltung an der Personzentrierten Ausrichtung, in der ich bereits geschult bin, welche ich weiterhin studiere und in welcher ich mich ständig weiterbilde. Das psychotherapeutische Gespräch ist für mich vor allem eine besondere Form der Begegnung zwischen zumindest zwei Personen. Ihre individuelle Art, Dinge zu erleben und zu verarbeiten, steht im Mittelpunkt – nicht eine vorschnelle Diagnose oder ein von außen vorgegebenes Bild davon, wie Sie sein sollten.

In meiner Praxis für Gesprächstherapie in Linz begleite ich Jugendliche, Erwachsene, Paare und Familien. Gemeinsam verarbeiten wir belastende Erfahrungen – damit Sie wieder Vertrauen in sich selbst und Ihre Gefühle gewinnen.

Das psychotherapeutische Gespräch

Die von Carl R. Rogers begründete personzentrierte Psychotherapie, häufig auch als Gesprächstherapie bezeichnet, vertraut auf die dem Menschen innewohnende Fähigkeit zu Entwicklung und persönlichem Wachstum.

Im Mittelpunkt steht eine tragfähige therapeutische Beziehung, die einen geschützten Raum eröffnet, um bisher schwer verständliche, belastende oder innerlich noch nicht verarbeitete Erfahrungen wahrzunehmen, besser zu verstehen und schrittweise in das eigene Selbstverständnis zu integrieren.

Dabei geht es nicht darum, das Erlebte nachträglich zu rechtfertigen oder gutzuheißen, sondern einen annehmenden und zugleich selbstbestimmten Umgang damit zu entwickeln. Was zuvor belastend, widersprüchlich oder überwältigend erschien, kann zunehmend eingeordnet werden, sodass neue Handlungsspielräume und persönliche Entwicklung möglich werden.

Ich möchte nicht mit klassischen Ratschlägen vorgeben, wie Sie leben sollen. Wir knüpfen an Ihre vorhandenen Ressourcen und Ihre Selbstaktualisierung an: an die Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen und wieder freier, eigenverantwortlicher und schöpferischer handeln zu können.

Personzentrierte Psychotherapie Linz - Ludwig Pichler

Welche Haltung prägt die Gesprächstherapie in meiner Praxis?

Kongruenz – mein Authentisch sein

Kongruenz bezeichnet die möglichst stimmige Beziehung zwischen dem, was ich erlebe, wahrnehme und in der Begegnung zum Ausdruck bringe. Sie verlangt Selbstwahrnehmung und Aufrichtigkeit – nicht grenzenlose Selbstoffenbarung. Als Therapeut bemühe ich mich, Ihnen als authentisches und zugleich professionelles Gegenüber zu begegnen.

Unbedingte positive Beachtung

Ich versuche, Ihnen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, ohne Ihr Erleben an Bedingungen zu knüpfen. Das bedeutet nicht, jede Handlung gutzuheißen. Es bedeutet, Ihre Person und Ihre subjektive Wirklichkeit ernst zu nehmen, auch dort, wo Widersprüche, Scham oder Unsicherheit spürbar werden.

Einfühlendes Verstehen

Empathie verbindet ein emotionales Mitschwingen mit dem Bemühen, Sinn und Bedeutung Ihrer Erfahrungen zu verstehen. Ich möchte mich Ihrer Erlebenswelt annähern, ohne mich mit ihr zu identifizieren. Dieses „Als-ob“ schafft Nähe und bewahrt zugleich den Raum, in dem Neues sichtbar werden kann.

Personzentrierte Psychotherapie Linz | Verstehen - Ludwig Pichler

Für wen eignet sich die Gesprächstherapie in Linz?

Ich begleite in der personzentrierten Gesprächstherapie unter anderem Jugendliche ab etwa 12 Jahren, junge Erwachsene und Erwachsene; auch Anliegen von Paaren und Familien können Gegenstand gemeinsamer Gespräche sein. 

 

Zu den häufigen Themen in meiner Praxis in Linz zählen:

  • Depression
  • Erschöpfung
  • Ängste
  • Lebenskrisen
  • Identität
  • Selbstwert
  • Beziehung und belastende biografische Erfahrungen

Vom Erleben zu neuen Handlungsmöglichkeiten

Manchmal wird ein Gefühl, ein Gedanke oder eine alte Erfahrung so bestimmend, dass wir uns beinahe mit ihr gleichsetzen. 

Im gemeinsamen Gespräch kann allmählich eine andere Beziehung zum eigenen Erleben entstehen:
Ich habe eine Angst – aber ich bin nicht nur diese Angst. Ein solcher Unterschied kann neue Wahlmöglichkeiten eröffnen, ohne Belastungen kleinzureden.

Ich gebe Ihnen dabei keine fertigen Ratschläge, wie Sie leben sollen. Stattdessen setze ich an Ihren Stärken an. 

Schritt für Schritt verarbeiten Sie Belastendes und gewinnen neue Kraft. So wächst das Gefühl: „Ich bin, ich kann – und alles wird gut.“

Häufige Fragen zur Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie ist eine staatlich anerkannte Psychotherapieform nach Carl R. Rogers – fachlich auch personzentrierte Psychotherapie genannt. Im Mittelpunkt steht das therapeutische Gespräch: Ich begleite Sie mit Echtheit, Wertschätzung und einfühlendem Verstehen dabei, Belastendes zu verarbeiten und wieder Vertrauen in sich selbst zu gewinnen.

Am Anfang steht ein unverbindliches Erstgespräch – Termine vereinbaren Sie telefonisch, wochentags von 08:00 bis 10:00 Uhr. Danach treffen wir uns zu regelmäßigen Gesprächen in meiner Praxis in der Linzer Altstadt. Tempo und Dauer richten sich nach Ihrem Anliegen – das besprechen wir gemeinsam.

Es gibt keinen Unterschied: Personzentrierte Psychotherapie, Gesprächstherapie und Gesprächspsychotherapie sind verschiedene Namen für dieselbe Therapieform nach Carl R. Rogers. Sie ist in Österreich staatlich anerkannt. Im Mittelpunkt steht immer das Gespräch – getragen von Einfühlsamkeit, Wertschätzung und Echtheit.

Bitte nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf. Rahmenbedingungen, Termine und Honorar besprechen wir individuell bzw. gemäß der Informationsseite.

Nein. Sie können sich direkt und ohne Überweisung bei mir melden – telefonisch wochentags von 08:00 bis 10:00 Uhr. Den Einstieg bildet ein unverbindliches Erstgespräch.

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen. Sie erzählen in Ihrem Tempo, worum es Ihnen geht. Ich erkläre Ihnen, wie ich arbeite und wie die Therapie abläuft. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie beginnen möchten. Termine vereinbaren Sie telefonisch – wochentags von 08:00 bis 10:00 Uhr.

Die Gesprächstherapie eignet sich für Kinder ab ca. 12 Jahren, Jugendliche, Erwachsene, Paare und Familien. Typische Themen sind Depressionen, Erschöpfung, Lebenskrisen, Beziehungsthemen oder belastende Erfahrungen aus der Kindheit. Akute Psychosen, paranoide Schizophrenie und substanzgebundene Sucht zählen nicht zu meinen Schwerpunkten.

Das ist individuell verschieden. Manche Anliegen lassen sich in wenigen Sitzungen klären, andere brauchen mehr Zeit. Das Tempo bestimmen Sie mit – wir besprechen es gemeinsam im Erstgespräch und passen es bei Bedarf an.

Gesprächstherapie kann bei Ängsten, depressiven Verstimmungen, Belastungen und Krisen, Überforderung und Burnout, Selbstwertproblemen, Beziehungsthemen sowie bei Lebensveränderungen und Verlusten helfen. Ob sie für Ihr Anliegen passt, klären Sie im Erstgespräch.